Willkommen im Atarimuseum 

Happy New Year

Wie entstand ATARI? Woher kam die Idee für die Mutter aller Spielkonsolen? Wer entwickelte die ersten Atari-Computer? Warum wären NES und AMIGA beinahe Atari-Produkte geworden, wurden dann aber die schärfsten Konkurrenten? Was steckt hinter der Legende von Alamogordo? Ist E.T. wirklich das schlechteste Videospiel aller Zeiten? Und was wurde aus Atari? Diesen und weiteren Fragen will ich hier nachgehen. Natürlich werden auch die Produkte von Pong bis Jaguar 2 und von 800 bis Falcon 040 selbst näher beleuchtet. Und es wird immer wieder Neues zu entdecken geben. Vorbeischauen lohnt sich also.

Wer auf der Suche nach Foren und Gleichgesinnten ist, dem seien hier noch folgende Links ans Herz gelegt:

Und nun viel Spaß beim Stöbern :-)


 Die letzten drei Neuzugänge

130 XE (11. Dezember 2017)

Tempest 2000 PC CD-ROM (11. November 2017)

CX-21 Video Touch Pad (2. November 2017)



 Was geschah im Januar?

Atari, Inc. & Kee Games, Inc.
1973
Die Adresse 1600 Martin Avenue in San Jose wird bezogen.

1975
Eine Version von Pong für den heimischen Fernseher wird auf der Winter CES in Las Vegas präsentiert.

1976
Pong wird nun auch unter der eigenen Marke produziert, nachdem die Kaufhauskette Sears ihre Lieferung unter der Marke Tele-Games erhalten hat. Atari bezieht die Adressen 155 Moffett Park Drive und 1195 Borregas Avenue in Sunnyvale.

1977
Mit den Arbeiten zur Erweiterung des TIA-Chips unter Jay Miner beginnt die Entwicklung von Colleen, woraus bis 1979 die Computer 400 und 800 entstehen werden.

1979
Auf der Winter CES in Las Vegas werden neben den Computern 400 und 800 auch die Handheld-Spiele Space Invaders, Breakout und Touch Me sowie die Pro Coach-Serie vorgestellt. Der Firmengründer Nolan Bushnell verkauft gegen Ende des Monats seine Anteile an Atari und verlässt die Firma, seine neue Heimat wird die ebenfalls von ihm gegründete Restaurantkette Chuck E. Cheese's.

1980
Die Umsetzung des Taito-Arcadespiels Space Invaders für das Video Computer System kommt in den Handel und wird sofort zum Hit.

1981
Atari stellt auf der Winter CES das holografische Tabletop-Spiel Cosmos vor, welches jedoch niemals erscheinen wird.

1983
Ein von der Firma General Computer Corporation (GCC) entwickeltes Projekt namens Spring wird bei Atari als möglicher Nachfolger des 2600 in die Planungen mit einbezogen. Statt des noch im Oktober des vergangenen Jahres bei GCC geplanten Systems auf Basis des 80186-Prozessors soll nun ein 2600-kompatibles System entstehen, dessen Herz der neue Grafikchip Maria sein soll.

1984
Auch der für Januar angesetzte Liefertermin für den Grafikchip GCC-1702 Maria kann nicht eingehalten werden, es muss nochmals nachgebessert werden. Damit verschiebt sich auch die Präsentation der neuen Konsole 7800 weiter nach hinten. Die kleine Firma Amiga stellt unterdessen auf der Winter CES ihr auf dem Prozessor Motorola 68000 basierendes Projekt Lorraine vor. Auf der Messe arrangiert Amiga-Chef Jay Miner, der schon für die Entwicklung der Atari-Computer 400 und 800 und der Spielkonsole VCS/2600 verantwortlich war, Verhandlungen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber.


Atari Corporation, Atari Games Corporation und Tengen, Inc.
1985
Paukenschlag auf der Winter CES: Atari stellt die neuen 16-Bit-Computer 130 ST und 520 ST vor, die zum Bruchteil des Preises eines Apple Macintosh erhältlich sein sollen. Daneben werden mit 65 XE und 130 XE auch neue Computer der 8-Bit-Baureihe gezeigt und ein auf Musik spezialisierter 65 XEM sowie ein Portable Computer namens 65 XEP angekündigt. Ende des Monats wird die Auslandsniederlassung Atari (Benelux) B.V. gegründet, die die Geschäfte von der Warner-Tochter Atari International (Benelux) übernehmen soll.

1986
Der Computer 1040 STFM wird angekündigt, der 520 STM erstmals vorgestellt.

1987
Der IBM-kompatible Atari PC, der Mega ST und das auf dem 65 XE basierende XE Game System werden vorgestellt. Thomas Brightman, Vice President Engineering, verlässt Atari und gründet später den Chiphersteller APT, der unter dem Namen Cyrix für seine Alternativen zum Intel Pentium-Prozessor bekannt wird.

1988
Atari Deutschland gewinnt die Ausschreibung der Universität Stuttgart und darf die Einrichtung mit bis zu 500 Computern ausrüsten. Die PC-Modelle PC 2 und PC 3 kommen in Westdeutschland auf den Markt.

1989
Der Taschenrechnerproduzent Hartech und Atari lösen ihre Lizenzvereinbarung auf und Hartech-Chef David Harris kehrt als Leiter der Consumer Products Division in Phoenix zu Atari zurück. Die bisher bei Hartech produzierten Atari-Taschenrechner werden nun von Atari selbst produziert. Die Hotz Box und der Hotz MIDI Translator werden erstmals auf der Winter NAMM in Anaheim gezeigt. Nintendo zieht gegen Atari Games in Sachen Rabbit, einem illegalen Nachbau des NES10-Chips, vor Gericht. Ziel ist es, Atari Games wegen der widerrechtlichen Aneignung der Entwicklungsunterlagen zum Chip gänzlich von der Entwicklung von Spielen für das Nintendo Entertainment System auszuschließen.

1991
Der Mega STE wird erstmals ausgeliefert und auf der Winter CES wird eine überarbeitete Version der Handheld-Spielkonsole Lynx präsentiert. Daneben werden weitere Spiele für Lynx und 7800 angeküdigt, mit dem Kit Case, dem Sun Visor und einem Auto-Stromadapter weiteres Lynx-Zubehör vorgestellt und im Hinterzimmer wird der bisherige Entwicklungsstand der Spielkonsole Panther gezeigt.

1992
Das ehemalige Vorstandsmitglied Greg Pratt wechselt zum Soundkartenhersteller Creative Labs und am 17. Januar wird die Music Division unter der Leitung von James Grunke gegründet. Mit dem SM 147 wird auf der Winter NAMM der letzte Atari ST-Monitor vorgestellt.

1993
Nach langem Warten wird der neue 32-Bit-Computer Falcon 030 in Deutschland endlich angeboten, sechs Ausstattungsvarianten sind erhältlich.

1995
Der immer wieder verschobene Marktstart des Jaguar CD wird abermals verlegt, diesmal soll es nun im Winter 95/96 soweit sein und das Laufwerk soll für 149 Dollar zu haben sein.

1996
Unter dem Label Atari Interactive werden vier Spiele auf CD-ROM für MS-DOS-Systeme vorgestellt, einzig Tempest 2000 schafft es dann noch im selben Monat in den Handel. Gegen Mitte des Monats wird das Label bereits wieder aufgegeben und der Bestand abverkauft. Daneben bringt Atari fünf weitere Titel für den Jaguar auf den Markt und Gary Tramiel kehrt abermals als Leiter der Atari Computer Corporation zu Atari zurück.


Nachfolgefirmen
2013 – Atari SA
Die amerikanischen Atari-Töchter Atari Inc., Atari Interactive, California U.S. Holdings und Humongous melden Insolvenz an, Ziel ist es, sich vom angeschlagenen Mutterkonzern zu lösen. Die Suche nach einem Käufer bleibt jedoch erfolglos.

Letzte Seitenaktualisierung: 1.1.2018
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