Willkommen im Atarimuseum 


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Das Atarimuseum wird dieses Jahr wieder auf der Classic Computing am 7. und 8. Oktober mit als Aussteller präsent sein. Die CC findet dieses Jahr im Rahmen des Vintage Computer Festivals Berlin im Deutschen Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin, statt.



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ATARI KÜNDIGT NEUE SPIELKONSOLE AN

AtariBox

Atari-CEO Fred Chesnais kündigte während der Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles gegenüber dem Magazin VentureBeat eine neue Spielkonsole namens „AtariBox“ an, die auf PC-Technologie basieren soll und sich bereits seit einigen Jahren in der Entwicklung befände. „Das Unternehmen kehrt jetzt ins Hardwaregeschäft zurück“, so Chesnais. Weitere Details wollte er noch nicht verraten, auch am Design werde noch gearbeitet. Ob die AtariBox es mit PlayStation 4 oder Xbox One bzw. deren Nachfolger aufnehmen soll oder ob es ein ähnliches Projekt wie Nintendos NES Classic ist, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall wäre es – abgesehen von den 2600-Clones der „Flashback“-Serie – die erste Atari-Spielkonsole seit dem Atari Jaguar von 1993. Eine offizielle Seite wurde bereits unter www.ataribox.com geschaltet.



 Letzte Neuzugänge

Stacy Laptop (3. Juni 2017)

CX-2600 A (Video Computer System) (20. April 2017)

VCS-Spiel „Combat“ in der Urversion mit Gatefold-Verpackung (15. April 2017)



 Was geschah im Juni?

1972
Nolan Bushnell und Ted Dabney steigen bei Nutting Associates aus und gründen ihre eigene Firma. Dem Staat Kalifornien werden zur Genehmigung fünf Namen vorgelegt: Syzygy, B.D., Hanne, Sente und Atari. Letzterer wird vom Staat schließlich genehmigt.

1977
„Drag Race“ von Kee Games erscheint.

1980
„Missile Command“ kommt in die Spielhallen.

1982
„Defender“ wird veröffentlicht.

1983
Atari 800 XL Auf der Summer CES werden die neuen Computer 600 XL und 800 XL vorgestellt. Unterdessen wird CEO Ray Kassar nach dem Börsenskandal vom Dezember 1982 entlassen, der Öffentlichkeit wird dies im Juli als freiwillige Kündigung seitens Kassar mitgeteilt.

1984
Die Entwicklungsschmiede Cyan Engineering wird geschlossen. Auf der Summer CES wird neben der neuen 7800-Spielkonsole auch der neue Proficomputer 1450 XLD vorgestellt. David Morse von Amiga sagt am 28. Juni ein Treffen zwischen ihm und Atari-Präsident John Ferrand ab und trifft sich stattdessen mit Commodore-Berater Steve Greenberg. Einen Tag später zahlt Amiga seine Schulden samt Zinsen bei Atari zurück und kauft sich und sein Projekt „Lorraine“ somit quasi wieder frei. Jack Tramiel, der zu der Zeit mit Warner über eine Übernahme der Consumer-Sparte Ataris verhandelte, bekam den Anruf des Buchhalters mit, der den Scheck über 750.000 Dollar mit der Frage „Was soll ich jetzt damit machen?“ entgegennahm und sagte zu ihm, dass er einen solchen Scheck gefälligst anzunehmen habe. Zu dieser Zeit wussten die Tramiels noch nichts vom Deal zwischen Atari und Amiga. Am 30. Juni übernimmt Commodore die Firma Amiga, Tramel Technologies einen Tag später Atari.

1985
Auf der Summer CES wird mit dem CDAR 504 das erste CD-ROM-Laufwerk Ataris vorgestellt.

1986
Zweite Chance für „Maria“: Die Spielkonsole 7800 wird erneut produziert und ausgeliefert. Da sich jedoch Nintendo mit seinem Nintendo Entertainment System bereits beachtliche Marktanteile gesichert hat, wird die Konsole ein Flop. Die Konsole 2600 wird auch erneut aufgelegt und verkauft sich bis zum Produktionsende Ende 1991 mehrere Millionen mal.

1990
Atari Games kündigt den Rückkauf der Anteile an, die noch von Namco gehalten werden. Im Gegenzug soll Namco vollständige Eigentümerschaft über die Atari Games- Tochter Atari Operations erhalten.

1991
Die Arbeiten an der Spielkonsole Panther werden eingestellt, da man mit der parallel laufenden Entwicklung der Konsole Jaguar bereits deutlich weiter ist.

1993
Der Start der Jaguar-Konsole wird für den Sommer 1993 angekündigt, verzögert sich später aber noch bis zum Oktober.


Letztes Update: 25.6.2017
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