Willkommen im Atarimuseum 

 Letzte Neuzugänge

VCS-Spiel „Combat“ in der Urversion mit Gatefold-Verpackung (15. April 2017)

Falcon 030 (14 MB RAM, TOS 4.02, Screenblaster II) + Lynx II (10. Februar 2017)

Portfolio HPC-006 mit serieller Schnittstelle, Datenkabel und Handbuch (20. Mai 2016)



 Was geschah im April?

1972
„Computer Space“ hat sich bisher etwa eintausend Mal verkauft, erreicht aber nicht die Erwartungen von Nutting Associates.

1973
Bally Midway bringt mit „Midway Winner“ einen von Atari lizenzierten Pong-Nachbau auf den Markt.

1974
Magnavox verklagt Atari, Bally Midway, Empire Distributing, Chicago Dynamic Industries und Allied Leisure auf Grund von Patentrechtsverletzungen in Bezug auf das Video-Tennisspiel „Odyssey 100“. Kee Games bringt unterdessen „Formula K“ auf den Markt.

1975
„Indy 800“ wird erstmals verkauft, der Stückpreis für einen Automaten liegt bei 6495 US-Dollar. Auch „Hi-Way“ erscheint und es werden erste Vorbereitungen für einen eventuellen Verkauf der Firma getroffen.

1976
Das hauptsächlich von Steve Wozniak unter Federführung vom späteren Apple-Gründer Steve Jobs entwickelte Spiel „Breakout“ wird auf den Markt gebracht.

1981
Die westdeutsche Atari Elektronik-Vertriebsgesellschaft wird aus der Firma WEA ausgegliedert und als Atari Deutschland mit Sitz im Hamburger Stadtteil Winterhude gegründet.

1982
Mit „Pac-Man“ erscheint eins der berühmtesten und meistkritisierten Spiele für die VCS-Konsole.

1983
Zwischen Nintendo und Atari beginnen Verhandlungen, es geht dabei um die Fertigung und einen möglichen Vertrieb der in Japan bereits sehr erfolgreichen „FAMICOM“-Spielkonsole unter der Marke Atari in Nordamerika. Bei Atari wird die Konsole vorerst unter der Modellnummer CX-2100 geführt.

1984
Der Grafikchip GCC-1702B „Maria“, das Herzstück der neuen Spielkonsole 7800, wird präsentiert, bereits im Mai beginnt die erste Auslieferung der Konsole. Warner möchte die defizitäre Consumer-Products-Sparte unterdessen loswerden und handelte sich bereits vom niederländischen Elektronikkonzern Philips eine Abfuhr ein, so ruft Steve Ross von Warner Communications bei TTL-Boss Jack Tramiel (ehemals Commodore-Boss) an, da er von dessen Absicht erfahren hat, eine Computerfirma aufzukaufen und mit dieser einen neuen 16-Bit-Computer auf den Markt zu bringen, der bei TTL noch unter dem Codenamen RBP (Rock Bottom Price) geführt wird. Nur wenige Monate später wird dieser Computer als Atari ST vorgestellt werden.

1986
Mit dem „1040 ST“ erscheint der erfolgreichste Vertreter der ST-Serie und damit auch Ataris erfolgreichster Homecomputer auf dem Markt.

1988
Dreieinhalb Jahre nach dem Kauf Ataris durch die Tramiels wird innerhalb der Firma die Computer-Sparte als Atari Computer Corporation unter der Leitung von Charles Babbit gegründet.

1989
Der Homecomputer „1040 STE“, der IBM-kompatible Taschencomputer „Portfolio“, der auf dem „1040 ST“ basierende Laptop „Stacy“ und der neue, mit UNIX ausgestattete 32-Bit-Computer „TT/X“ werden erstmals auf der COMDEX präsentiert.

1991
Gerüchte über neue Spielkonsolen namens „Panther“ und „Jaguar“ machen die Runde, diese werden im Mai von Atari bestätigt.

1994
Mit „Tempest 2000“ wird eins der beliebtesten Spiele für den Jaguar auf den Markt gebracht.

2012
Jack Tramiel stirbt am 8. April im Alter von 83 Jahren in Monte Sereno im Kreis seiner Familie.

Letztes Update: 15.4.2017
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