Willkommen im Atarimuseum 

Wie entstand ATARI? Woher kam die Idee für die Mutter aller Spielkonsolen? Wer entwickelte die ersten Atari-Computer? Warum wären NES und AMIGA beinahe Atari-Produkte geworden, wurden dann aber die schärfsten Konkurrenten? Was steckt hinter der Legende von Alamogordo? Ist E.T. wirklich das schlechteste Videospiel aller Zeiten? Und was wurde aus Atari? Diesen und weiteren Fragen will ich hier nachgehen. Natürlich werden auch die Produkte von Pong bis Jaguar 2 und von 800 bis Falcon 040 selbst näher beleuchtet. Und es wird immer wieder Neues zu entdecken geben. Vorbeischauen lohnt sich also.

Wer auf der Suche nach Foren und Gleichgesinnten ist, dem seien hier noch folgende Links ans Herz gelegt:

Und nun viel Spaß beim Stöbern :-)


 Die letzten drei Neuzugänge

130 XE (11. Dezember 2017)

Tempest 2000 PC CD-ROM (11. November 2017)

CX-21 Video Touch Pad (2. November 2017)



 Was geschah im Dezember?

Atari, Inc. & Kee Games, Inc.
1974
Atari und die Tochterfirma Kee Games fusionieren, Joe Keenan löst John Wakefield als Atari-Präsident ab.

1977
Das Arcadespiel Sprint 4 wird veröffentlicht.

1978
Erste Prototypen von Cyans Spielzeugroboter Varmit werden fertiggestellt.

1981
Atari-Mitgründer Al Alcorn verlässt die Firma, ebenso die VCS-Spieleprogrammierer Rob Fulop und Dennis Koble, welche anschließend den Publisher Imagic gründen.

1982
CEO Ray Kassar und sein Vize Dennis Groth sehen Ermittlungen entgegen, da sie an der Börse Insidergeschäfte betrieben haben sollen. 15 Minuten, bevor die Konzernmutter Warner Communications eine Gewinnwarnung herausgab, sollen die beiden fünftausend Warner-Aktien im Wert von 250.000 Dollar verkauft und dabei einen Gewinn von 81.000 Dollar gemacht haben.

1983
Für die Spielkonsole Colecovision erscheint der Atarisoft-Titel Galaxian.


Atari Corporation, Atari Games Corporation und Tengen, Inc.
1984
Die Hauptverwaltung in Sunnyvale wird von der 1265 Borregas Avenue in die 1196 Borregas Avenue schräg gegenüber verlegt, das vormals genutzt Gebäude wird verkauft. Die Schließung der Fabrik im irischen Limerick wird angekündigt, woraufhin die Arbeiter das Werk besetzen. Atari Games bringt unterdessen Marble Madness auf den Markt.

1985
Das Modem XM 301 kommt auf den Markt und löst das Modell 1030 ab.

1986
Der Computer 520 STFM wird erstmals verkauft, für die Konsole 7800 erscheint das Spiel Xevious.

1987
In Südkalifornien gelingt Atari in Zusammenarbeit mit Bundesagenten ein Schlag gegen einen Importeur von Raubkopien.

1988
Für die XL- und XE-Computer kommen die Spiele Crystal Castles und Into the Eagles Nest in den Handel.

1989
Auf den britischen Inseln werden die Laptops Stacy 2 und Stacy 4 in den Handel gebracht. Weitere sechzehn Federated-Märkte in Houston und Dallas werden geschlossen.

1990
Atari stellt auf einer Pressekonferenz in München den neuen Computer Mega STE und den Laserdrucker SLM 605 erstmals vor, in den USA kommt der neue 32-Bit-Computer TT 030/2 für 2998 Dollar erstmals in den Handel und die Spiele Rampage, Robo-Squash und Rygar für den Lynx werden veröffentlicht.

1991
Die Spielkonsolen 2600 und 7800 sowie verbliebene Geräte der XE-Serie werden aus der Produktion genommen, das Inventar soll an den Supermarktbetreiber Consolidated Stores / Odd Lots aus Ohio verkauft werden. Der Support wird aber nach wie vor aufrechterhalten. Die Tochtergesellschaft Atari Microsystems (ehemals Styra Semiconductor) wird mit der US-Tochter Atari Computer Corporation verschmolzen. Tournament Cyberball und Xybots für den Lynx kommen auf den Markt. Im selben Monat erscheint mit der Technoversion von Klaus Doldingers Das Boot der bekannteste Song vom deutschen Musikprojekt U 96. Produziert wurde der Song vom Team Matiz/AC16, bestehend aus Alex Christensen, Hayo Panarinfo, Helmut Hoinkis und Ingo Hauss. Der gesprochene Part des Stücks wurde auf einem Atari ST mit einem Sprachprogramm erzeugt. Das Boot schafft es in acht Ländern in die Top Ten, in Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz gelangt er bis auf Platz 1 der Charts.

1992
Das Notebook ST Book wird nach nur einem halben Jahr wieder eingestellt, es wird vermutet, dass nicht mehr als eintausend Geräte verkauft wurden. Der Chefentwickler des Gerätes, Tracy Hall, verlässt im selben Monat Atari. Die Lynx-Spiele Dirty Larry: Renegade Cop und Dracula the Undead erscheinen. Atari Games veröffentlicht das Arcadespiel Guardians of the Hood.

1993
Zum Jahresende werden alle laufenden Entwicklungen im Computerbereich gestoppt und die Produktion der noch verbliebenen Computer Portfolio, Stacy, 1040 STE, 1040 STFM und Falcon 030 sowie deren Peripherie eingestellt. Der Verkauf und die technische Unterstützung gehen aber nach wie vor weiter, schließlich sind die Lager gut gefüllt. Das Weihnachtsgeschäft mit der neuen Spielkonsole Jaguar in New York und San Francisco läuft indes alles andere als gut: Statt der erwarteten 40.000 Geräte wird nur etwa die Hälfte abgesetzt. Für den Lynx erscheint das Spiel Malibu Bikini Volleyball, für den Jaguar erscheinenen Trevor McFur in the Crescent Galaxy und Raiden.

1994
Die Jaguar-Spiele Val d'Isere Skiing and Snowboarding, Zool 2, Iron Soldier, Bubsy in: Fractured Furry Tales und Kasumi Ninja kommen in den Handel.

1995
Jack Tramiel trifft sich mit Jugi Tandon und T. David Mitchell bei deren Firma JT Storage zu ersten Gesprächen über eine mögliche Investition seitens Atari in den finanziell angeschlagenen Laufwerkshersteller und eine eventuelle Aufnahme Tramiels in den JT-Vorstand. Die Produktion sämtlicher Jaguar-Hardware wird unterdessen mangels Erfolg aufgegeben. Spiele erscheinen aber weiterhin, in diesem Monat sind es Atari Karts, Fever Pitch Soccer, Missile Command 3D, I-War und Supercross 3D.


Nachfolgefirmen
1998 – JTS Corporation
Die Firma meldet Insolvenz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts an und wird zwei Monate später liquidiert.

2000 – Atari Interactive, Inc. (Hasbro)
Der franko-amerikanische Spielehersteller Infogrames Entertainment kauft die komplette Computerspielsparte Hasbros für einhundert Millionen Dollar auf, dazu zählen neben Atari Interactive auch die Marken Hasbro Interactive und MicroProse LLC.

2010 – Atari SA (vormals Infogrames)
Atari verliert vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf einen Prozess, durch den sie die Firma Rapidshare dazu zwingen wollte, Maßnahmen gegen Urheberrechtsverletzungen auf ihrer Plattform zu ergreifen.

Letzte Seitenaktualisierung: 11.12.2017
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