Atari ST/TT/Falcon Peripherie

Was ist ein Computer ohne die dazugehörige Peripherie? Genau, nutzlos. Für den ST und seine Verwandten gab es aus dem Hause Atari sogar eine ganze Palette an Peripheriegeräten.

Inhaltsverzeichnis

Bildschirme
Atari SM124 High-Resolution Monochrome Monitor
Der weitaus bekannteste und meistverkaufte Atari-Bildschirm wurde im Januar 1985 zusammen mit dem Atari ST vorgestellt und erschien zeitgleich mit diesem im Juni 1985, produziert wurde er vom südkoreanischen Unternehmen GoldStar (heute LG). Er bietet mi 72 Hz eine für damalige Verhältnisse sehr hohe Bildwiederholrate, zusammen mit der papierweißen Beschichtung der Bildröhre zeigt er ein gestochen scharfes Bild – auch wenn von den 12″ ein dicker „Trauerrand“ abgezogen werden muss, der das sichtbare Bild auf etwa 9½″ verkleinert. Mit Adapterplatinen wie OverScan können höhere Auflösungen erzielt werden, was manche Programme – die explizit auf 640×400 programmiert wurden – allerdings mit einem Absturz quittieren. Das Bild wird dabei aber auch am Rand merklich unscharf. Auf der rechten Seite des Bildschirms befinden sich drei Regler fü Helligkeit, Kontrast und Lautstärke (dieser dient gleichzeitig auch als Ein-/Ausschalter) sowie ein kleiner Lautsprecher. Angeschlossen wird der Monitor über das fest integrierte Kabel am Monitoreingang des ST, der mit der 13-poligen DIN-Buchse ein unübliches Format aufweist, auch am Falcon kann der Monitor mit dem entsprechenden Adapter verwendet werden. Produziert wurde der Bildschirm bis etwa 1992, 1989 erfolgte ein kleines Facelift, bei dem das eingeklebte Typenschild gegen eine auflackierte Typenbezeichnung ausgetauscht und das Netzkabel fest integriert wurde.

Atari SM124
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SM124
Hersteller GoldStar (Factory Code N1)
Produktionszeitraum Juni 1985 bis ca. 1992
vorgestellt Januar 1985
verwendbar an allen ST-Modellen außer ST Book, Falcon mit Adapter
Bildschirmtyp Kathodenstrahlröhre, monochrom
Stromaufnahme 50 W
Bildschirmdiagonale 12″ (30,48 cm)
max. Auflösung 640×400 Pixel
Zeilenfrequenz 35,7 kHz
Bildwiederholrate 72 Hz
Ablenkungswinkel 90°
Leuchtschicht papierweiß
Videosignal ST high
Bildröhre entspiegelt
Einstellmöglichkeiten rechte Seite: Helligkeit, Kontrast, Lautstärke
Anschluss 13-poliger Rundstecker, Kabel fest verdrahtet
Abmessungen B×H×T 32,5 × 28,2 × 30,7 cm
Gewicht 7700 g
Neupreis 998 DM (entspricht 2020 ca. € 900)

↑ Nach oben


Atari SM125 High-Resolution Monochrome Monitor
Der mit einem Standfuß ausgestattete Monitor sollte eigentlich der Standardmonitor des Mega ST werden und wurde von AOC International aus Taiwan ab 1987 produziert. Allerdings ist das Bild nicht so brillant wie das des SM124, vermutlich fand der Monitor daher auch nur wenig Anklang bei den Anwendern. Ein Vorteil gegenüber dem SM124 ist allerdings die Einstellbarkeit der Bildgröße über drei Regler auf der Rückseite, der dicke „Trauerrand“ kann so auf ein Minimum reduziert werden, was allerdings etwas zu Lasten der Bildschärfe geht. Der SM125 verschwand um 1989 herum wieder vom Markt.

Atari SM125
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SM125
Hersteller AOC International (Factory Code T1)
Produktionszeitraum 1987 bis 1989
vorgestellt September 1986
verwendbar an allen ST-Modellen außer ST Book, Falcon mit Adapter
Bildschirmtyp Kathodenstrahlröhre, monochrom
Stromaufnahme 33 W
Bildschirmdiagonale 12″ (30,48 cm)
max. Auflösung 640×400 Pixel
Zeilenfrequenz 35,7 kHz
Bildwiederholrate 72 Hz
Ablenkungswinkel 90°
Leuchtschicht papierweiß
Videosignal ST high
Bildröhre entspiegelt
Einstellmöglichkeiten
Anschluss 13-poliger Rundstecker
Abmessungen B×H×T 32,3 × 32,3 × 32,5 cm
Gewicht
Neupreis

↑ Nach oben


Atari SM144 High-Resolution Monochrome Monitor
1990 wurde die Modellpalette um ein 14″-Modell ergänzt, das das Bild zudem auch mit nur einem kleinen Rand und damit merklich größer als der SM124 anzeigen kann. Angebaut ist auch ein Standfuß, der genau auf das Gehäuse des Mega STE passt. Produziert wurde der Monitor von 1990 bis 1991 von GoldStar (heute LG), 1991 wurde er vom SM146 abgelöst. Eine früher geplante gleichnamige Version mit einem in das Gehäuse integrierten Tragegriff wurde wieder verworfen.

Atari SM144
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SM144
Hersteller GoldStar (Factory Code N1)
Produktionszeitraum 1990 bis 1991
verwendbar an allen ST-Modellen außer ST Book, Falcon mit Adapter
Bildschirmtyp Kathodenstrahlröhre, monochrom
Stromaufnahme 0,35 A
Bildschirmdiagonale 14″ (35,56 cm)
max. Auflösung 640×400 Pixel
Zeilenfrequenz 35,7 kHz
Bildwiederholrate 71,2 Hz
Ablenkungswinkel 90°
Leuchtschicht papierweiß
Videosignal ST high
Bildröhre entspiegelt
Einstellmöglichkeiten Vorderseite: Lautstärke, Kontrast, Helligkeit
Rückseite: H-Position, H-Size, V-Size, V-Position
Anschluss 13-poliger Rundstecker, Kabel fest verdrahtet
Abmessungen B×H×T 33 × 34 × 32,5 cm
Gewicht 7900 g
Neupreis

↑ Nach oben


Atari SM146 High-Resolution Monochrome Monitor
AOC International fertigte im Auftrag Ataris von 1991 bis 1993 das 14″-Modell SM146 als Nachfolger des SM144. Der auf den Mega STE passende Standfuß wurde ebenfalls übernommen.

Atari SM146
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SM146
Hersteller AOC International (Factory Code T1)
Produktionszeitraum 1991 bis 1993
verwendbar an allen ST-Modellen außer ST Book, Falcon mit Adapter
Bildschirmtyp Kathodenstrahlröhre, monochrom
Stromaufnahme 0,6 A
Bildschirmdiagonale 14″ (35,56 cm)
max. Auflösung 640×400 Pixel
Zeilenfrequenz 35,7 kHz
Bildwiederholrate 72 Hz
Ablenkungswinkel 90°
Leuchtschicht papierweiß
Videosignal ST high
Bildröhre entspiegelt
Einstellmöglichkeiten Vorderseite: Lautstärke, Helligkeit, Kontrast
Rückseite: V-Hold, V-Size, H-Phase
Anschluss 13-poliger Rundstecker, Kabel fest verdrahtet
Abmessungen B×H×T 32,5 × 33,5 × 31,5 cm
Gewicht 8700 g
Neupreis 298 DM (entspricht 2020 ca. € 250)

↑ Nach oben


SM147
Auf der Winter NAMM '92 in Anaheim wurde der SM147 vorgestellt, der von Quadrant auf Basis deren Modells QC1438 produziert wurde. Er zeichnet sich durch eine Flatscreen-Bildröhre aus, besitzt aber im Gegensatz zu den anderen Monochrom-Bildschirmen keinen internen Lautsprecher mehr. Vertrieben wurde der Monitor nur in Nordamerika.

Atari SM147
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SM147
Hersteller Quadrant Components, Inc.
Produktionszeitraum 1992 bis 1993
vorgestellt Januar 1992
verwendbar an allen ST-Modellen außer ST Book, Falcon mit Adapter
Bildschirmtyp Flatscreen-Kathodenstrahlröhre, monochrom
Stromaufnahme
Bildschirmdiagonale 14″ (35,56 cm)
max. Auflösung 640×400 Pixel
Zeilenfrequenz
Bildwiederholrate
Ablenkungswinkel
Leuchtschicht papierweiß
Videosignal ST high
Bildröhre entspiegelt
Einstellmöglichkeiten
Anschluss 13-poliger Rundstecker
Abmessungen B×H×T
Gewicht
Neupreis

↑ Nach oben


Atari SM194 / SM195 High-Resolution Monochrome Monitor
Die von Moniterm ab 1989 produzierten Großbildschirme können nur an Mega ST, Mega STE und TT030 – bei den ersten beiden auch nur mit entsprechender Grafikerweiterung – verwendet werden. Die Aufösung der ECL-Bildschirme beträgt 1280×960 Bildpunkte, die Darstellung ist in schwarz/weiß. Die Monitore wurden speziell für DTP-Anwendungen konzipiert.

Atari SM194 / SM195
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SM194 / SM195
Hersteller Moniterm
Produktionszeitraum 1989 bis 1991
verwendbar an Mega ST und Mega STE mit entsprechender Grafikkarte, TT030
Bildschirmtyp Kathodenstrahlröhre, monochrom
Stromaufnahme 64 W
Bildschirmdiagonale 19″ (48,26 cm)
max. Auflösung 1280×960 Pixel
Zeilenfrequenz 66 kHz
Bildwiederholrate 66 Hz
Ablenkungswinkel
Leuchtschicht papierweiß
Videosignal ECL
Bildröhre entspiegelt
Einstellmöglichkeiten
Anschluss
Abmessungen B×H×T 46 × 45 × 42 cm
Gewicht ca. 20 kg
Neupreis

↑ Nach oben


Atari TTM194 / TTM195 High-Resolution Monochrome Monitor
Diese beiden Großbildschirme entsprechen technisch exakt den ST-Modellen SM194 und SM195, sind jedoch in der Gehäusefarbe des TT030 gehalten. Produziert wurden sie zwischen 1990 und 1993 von Moniterm.

Atari TTM194 / TTM195
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari TTM194 / TTM195
Hersteller Moniterm
Produktionszeitraum 1990 bis 1993
verwendbar an Mega ST und Mega STE mit entsprechender Grafikkarte, TT030
Bildschirmtyp Kathodenstrahlröhre, monochrom
Stromaufnahme 64 W
Bildschirmdiagonale 19″ (48,26 cm)
max. Auflösung 1280×960 Pixel
Zeilenfrequenz 66 kHz
Bildwiederholrate 66 Hz
Ablenkungswinkel
Leuchtschicht papierweiß
Videosignal ECL
Bildröhre entspiegelt
Einstellmöglichkeiten Vorderseite: Helligkeit
Anschluss Kabel D-Sub 9-polig auf D-Sub 15-polig HD
Abmessungen B×H×T 46 × 46,5 × 39 cm
Gewicht 18,9 kg
Neupreis

↑ Nach oben


Atari PTM144 VGA Monitor
Hierbei handelt es sich um einen VGA-Graustufenbildschirm mit 14″-Bildröhre, der an Atari TT und Falcon sowie an allen anderen Computern mit VGA-Anschluss verwendet werden kann. Die maximale Auflösung beträgt 640×480 Bildpunkte. Wie bei SM144 und SM146 ist hier ein auf das Gehäuse von TT und Mega STE passender Standfuß enthalten. Vertrieben wurde der Bildschirm zwischen 1990 und 1992.

Atari PTM144
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari PTM144
Hersteller GoldStar (Factory Code N1)
Produktionszeitraum 1990 bis 1992
verwendbar an allen Computern mit VGA-Ausgang
Bildschirmtyp Kathodenstrahlröhre, Graustufen
Stromaufnahme 77 W
Bildschirmdiagonale 14″ (35,56 cm)
max. Auflösung 640×480 Pixel
Zeilenfrequenz 31,46 kHz
Bildwiederholrate 60/70 Hz
Ablenkungswinkel
Leuchtschicht papierweiß
Videosignal VGA
Bildröhre entspiegelt
Einstellmöglichkeiten
Anschluss D-Sub-Stecker 15-polig HD
Abmessungen B×H×T 35 × 32,5 × 36 cm
Gewicht 7500 g
Neupreis

↑ Nach oben


Atari PS3000 RGB Color Monitor with Floppy Disk Drive
Zum Marktstart des Atari ST gab es Probleme mit der Versorgung von passenden Farbbildschirmen. Der ursprünglich unter der Bezeichnung SC1224 vorgesehene Bildschirm des Coleco Adam-Computers konnte auf Grund der Insolvenz des Herstellers nicht verwendet werden, und so musste sich Atari schnellstmöglich nach Ersatz umsehen. Eins dieser Ersatzmodelle ist der von Nihon bikutā K.K. bzw. Victor Company of Japan (JVC) produzierte PS3000, der von Juni 1985 bis April 1986 produziert wurde. Neben der 14″-Bildröhre für die niedrige und mittlere ST-Auflösung besitzt der Bildschirm im Sockel noch ein einseitiges Diskettenlaufwerk analog zum SF354-Laufwerk. Vertrieben wurde der Bildschirm nur in Nordamerika.

Atari PS3000
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari PS3000
Hersteller Nihon bikutā K.K. (JVC)
Produktionszeitraum Juni 1985 bis April 1986
verwendbar an allen ST-Modellen außer ST Book
Bildschirmtyp Kathodenstrahlröhre, Farbe
Stromaufnahme
Bildschirmdiagonale 14″ (35,56 cm)
max. Auflösung 640×200 Pixel
Zeilenfrequenz
Bildwiederholrate
Ablenkungswinkel
Leuchtschicht
Videosignal RGB analog (positiv)
Bildröhre
Einstellmöglichkeiten
Anschluss 13-poliger Rundstecker (Monitor) + 14-poliger Rundstecker (Laufwerk)
Abmessungen B×H×T
Gewicht
Speichermedium Diskette 3½″, SS-DD
Speicherkapazität 357379 Bytes (349 kB)
Gewicht
Neupreis

↑ Nach oben


SC1224
Unter dieser Modellbezeichnung existieren mehrere Monitore. Das erste Modell, welches auf dem Bildschirm des Coleco Adam-Computers basiert, konnte wegen der Insolvenz des Herstellers leider nicht auf den Markt kommen. Als Übergangslösung wurde bei Nihon bikutā K.K. bzw. der Victor Company of Japan (JVC) neben der Bildschirm-Laufwerk-Kombination PS3000 auch noch ein eigenständiger RGB-Farbbildschirm in Auftrag gegeben, welches bei Atari intern als SC1224 Version 2 bezeichnet und nur in Nordamerika vertrieben wurde. International erschien im Frühjahr die von GoldStar produzierte Version, die in der verlängerten Version des SM124-Gehäuses sitzt und bis 1992 produziert wurde. Warum ab 1987 noch eine weitere Version, diesmal vom südkoreanischen Hersteller Samsung produziert, in Nordamerika auf den Markt kam, ist nicht ganz klar. Möglicherweise konnte die Produktion von GoldStar die hohe Nachfrage nicht decken und man holte so einen weiteren Hersteller mit ins Boot, oder das Modell sollte eigentlich der Nachfolger zur GoldStar-Version werden, worauf die bei Atari intern gebrauchte Bezeichnung SC1225 auch hindeuten könnte.

Atari SC1224
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SC1224 Atari SC1224
(intern Atari SC1224 Version 2)
Atari SC1224
(intern Atari SC1225)
Hersteller GoldStar (Factory Code N1) Nihon bikutā K.K. (JVC) Samsung
Produktionszeitraum April 1986 bis ca. 1992 Juni 1985 bis April 1986 1987 bis 1989
verwendbar an allen ST-Modellen außer ST Book, Falcon mit Adapter allen ST-Modellen außer ST Book, Falcon mit Adapter allen ST-Modellen außer ST Book, Falcon mit Adapter
Bildschirmtyp Kathodenstrahlröhre, Farbe Kathodenstrahlröhre, Farbe Kathodenstrahlröhre, Farbe
Stromaufnahme 75 W
Bildschirmdiagonale 12″ (30,48 cm) 12″ (30,48 cm) 12″ (30,48 cm)
max. Auflösung 640×200 Pixel 640×200 Pixel 640×200 Pixel
Zeilenfrequenz 15,6/15,7 kHz
Bildwiederholrate 50/60 Hz
Schlitzmaske 0,42 mm
Videosignal RGB analog (positiv) RGB analog (positiv) RGB analog (positiv)
Bildröhre
Einstellmöglichkeiten rechte Seite: Helligkeit, Kontrast, Lautstärke
Rückseite: V-Linear, V-Size, V-Hold, H-Position, H-Hold
Anschluss 13-poliger Rundstecker, Kabel fest verdrahtet
Abmessungen B×H×T 32,5 × 30,6 × 35,3 cm
Gewicht ca. 10 kg
Neupreis 1198 DM (entspricht 2020 ca. € 1080)

↑ Nach oben


Atari SC1425 RGB Color Monitor
Eigentlich schon für März 1986 unter der Bezeichnung SC1424 geplant, gab es ab 1990 auch einen 14″-Farbbildschirm zu kaufen. Hergestellt wurde dieser vom niederländischen Unternehmen Philips in Südkorea, er ist technisch baugleich mit dem Commodore 1084S-D1. Anschluss an den ST findet er über die integrierten SCART-Buchse oder über die Cinchbuchsen. Der Monitor war nur etwa ein Jahr auf dem Markt, bevor er durch den SC1435 ersetzt wurde.

Atari SC1425
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SC1425
Hersteller Philips
Produktionszeitraum 1990 bis 1991
verwendbar an allen ST-Modellen außer ST Book, Falcon mit Adapter
Bildschirmtyp Kathodenstrahlröhre, Farbe
Stromaufnahme
Bildschirmdiagonale 14″ (35,56 cm)
max. Auflösung 640×200 Pixel
Zeilenfrequenz
Bildwiederholrate
Schlitzmaske
Videosignal RGB analog (positiv)
Bildröhre
Einstellmöglichkeiten
Anschluss Verbindungskabel SCART (Euro-AV 21-polig) auf 13-poliger Rundstecker oder
Verbindungskabel Composite (3× Cinch) auf 13-poliger Rundstecker
Abmessungen B×H×T
Gewicht
Neupreis

↑ Nach oben


Atari SC1435 RGB Color Monitor
Der auf dem Philips-Modell CM8833-II basierende Bildschirm, der auch für Commodore gefertigt wurde, erschien im Jahr 1991 und bietet als einziger ST-Farbmonitor Stereoton, allerdings nur an STE und Falcon. Eine weitere Besonderheit ist die Taste für den Grünmodus. Produziert wurde der Bildschirm bis 1993 von Philips in Südkorea.

Atari SC1435
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SC1435
Hersteller Philips
Produktionszeitraum 1991 bis 1993
verwendbar an allen ST-Modellen außer ST Book, Falcon mit Adapter
Bildschirmtyp Kathodenstrahlröhre, Farbe
Stromaufnahme 75 W
Bildschirmdiagonale 14″ (35,56 cm)
max. Auflösung 640×200 Pixel
Zeilenfrequenz 15,75 kHz
Bildwiederholrate 50/60 Hz
Schlitzmaske 0,42 mm
Videosignal RGB analog (positiv)
Bildröhre
Einstellmöglichkeiten
Anschluss Verbindungskabel D-Sub 9-polig auf Rundstecker 13-polig
Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinke) auf der linken Seite
Abmessungen B×H×T 35,2 × 32,6 × 37,6 cm
Gewicht 11 kg
Neupreis

↑ Nach oben


Atari PTC1426 VGA Color Monitor
Ab 1990 wurde für den TT030 der VGA-Farbbildschirm PTC1426 vertrieben, der in den ersten Prospekten und auf Messen noch TTC1434 hieß. Die maximal darstellbare Auflösung beträgt wie beim Graustufenmodell PTM144 640×480 Bildpunkte, er besitzt ebenfalls einen auf das Gehäuse des TT abgestimmten Standfuß. Hergestellt wurde der Bildschirm bis 1993.

Atari PTC1426
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari PTC1426
Hersteller
Produktionszeitraum 1990 bis 1993
verwendbar an allen Computern mit VGA-Ausgang
Bildschirmtyp Kathodenstrahlröhre, Farbe
Stromaufnahme 75 W
Bildschirmdiagonale 14″ (35,56 cm)
max. Auflösung 640×480 Pixel
Zeilenfrequenz 31,46 kHz
Bildwiederholrate 60/70 Hz
Schlitzmaske 0,29 mm
Videosignal VGA
Bildröhre entspiegelt
Einstellmöglichkeiten Vorderseite: Helligkeit, Kontrast
Rückseite: H-Phase, VGA/TTC via Kippschalter
Anschluss D-Sub 15-polig HD, Kabel fest verdrahtet
Abmessungen B×H×T 37 × 36 × 38,5 cm
Gewicht 13 kg
Neupreis 958 DM (entspricht 2020 ca. € 810)

↑ Nach oben


Drucker
Atari SMM804 Dot Matrix Printer
Der von Shinwa Printing aus Hong Kong produzierte und bis auf die Schnittstelle mit dem XMM801 identische Drucker SMM804 war nach langer Verzögerung ab Mai 1986 in Amerika und ab 1988 in Europa zu haben. Der Anschluss erfolgt über die Parallelschnittstelle, er bietet Einzelblatt- und Endlospapiereinzug und kann 80 Zeichen pro Zeile drucken.

Weitere Modelle unter den Bezeichnungen SMM810 (auf Basis des beliebten Star Micronics LC-10) und SMM824 (1989, 24-Nadel-Druckkopf) wurden zwar geplant bzw. angekündigt, sind jedoch nie erschienen. Im Falle des 24-Nadlers sagte Sig Hartmann, dass es bereits genügend günstige Drucker dieser Art am Markt gäbe.

Atari SMM804
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SMM804
Hersteller Shinwa Printing
Produktionszeitraum Mai 1986 bis 1989
verwendbar an allen Computern mit Parallelport
Druckverfahren Punktraster
Druckkopf 9-Nadel
Blätter Einzelblatt (US Letter, DIN A4)
Endlospapier (US Letter, DIN A4) mittels Stachelrad/Traktor
Zeichen/Zeile 80
Druckgeschwindigkeit 80 Zeichen / Sekunde
Druckausrichtung bidirektional mit logischer Positionierung
Zeichenmatrix 8×9 Punkte (Pica) in einer 9×9-Matrix
Grafikauflösungen 60 dpi, 120 dpi, 160 dpi
Zeichensatz ASCII (96 Zeichen)
35 japanische Katakana-Zeichen
94 Grafikzeichen
Anschluss Verbindungskabel Centronics 36-polig auf D-Sub 25-polig
Abmessungen B×H×T 39,4 × 11,3 × 28,7 cm
Gewicht 4600 g
Neupreis 698 DM (entspricht 2020 ca. € 625)

↑ Nach oben


Atari SDM124 Daisy-Wheel Printer
Ein Typenraddrucker, bis auf die Schnittstelle baugleich mit dem XDM121, sollte laut einer Ankündigung von 1986 im Jahr 1987 auch für den ST erscheinen, schaffte es jedoch nicht bis zur Marktreife.

Atari SDM124
Modell Atari SDM124
Hersteller
Produktionszeitraum nicht erschienen
verwendbar an allen Computern mit Parallelport
Druckverfahren feste Zeichen
Druckkopf Typenrad
Blätter Einzelblatt (US Letter, DIN A4)
Endlospapier (US Letter, DIN A4) mittels Stachelrad/Traktor
Zeichen/Zeile 80
Zeichenmatrix fest vorgegebene Schriftgröße
Grafikauflösungen Grafikdruck ist nicht möglich
Anschluss Verbindungskabel Centronics 36-polig auf D-Sub 25-polig

↑ Nach oben


STC204 Color Thermal Printer
Auch ein Farbthermodrucker war bereits 1985 angekündigt worden, er sollte ab Sommer 1985 zu haben sein. Baugleich ist der Drucker mit dem ebenfalls nicht erschienenen Modell XTC201 der XE-Serie.

Atari STC204
Modell Atari STC204
Hersteller
Produktionszeitraum nicht erschienen
verwendbar an allen Computern mit Parallelport
Druckverfahren Farb-Thermodruck
Druckkopf Thermo
Blätter Thermo-Spezialpapier
Zeichen/Zeile 80
Anschluss Verbindungskabel Centronics 36-polig auf D-Sub 25-polig



Atari STC504 Color Thermal Printer
1986 startete man nochmals einen Versuch, einen Farbthermodrucker für den ST auf den Markt zu bringen. Leider erschien auch dieses Modell trotz mehrfacher Messevorstellungen nicht.

Atari STC504
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken

Bild: atarimuseum.com
Modell Atari STC504
Hersteller
Produktionszeitraum nicht erschienen
verwendbar an allen Computern mit Parallelport
Druckverfahren Farb-Thermodruck
Druckkopf Thermo
Blätter Thermo-Spezialpapier
Zeichen/Zeile 80
Anschluss Verbindungskabel Centronics 36-polig auf D-Sub 25-polig

↑ Nach oben


Atari SLM804 Laser Printer
Im Herbst 1987 erschien der von Canon gefertigte Laserdrucker SLM804. Was heute als normal gilt, war damals eine kleine Revolution: Der Drucker selbst beinhaltet nur die reine Druckmechanik, die Steuerung übernimmt vollständig der Computer, der auch den Speicher bereitstellt. Dadurch ließ sich der Drucker kostengünstig herstellen und zu einem Kampfpreis verkaufen. Der Computer braucht daher auch mindestens 2 MB Arbeitsspeicher, um mit dem Drucker arbeiten zu können. Angeschlossen wird der Drucker über das mitgelieferte DMA-Interface SLMC804, welches als Bindeglied zwischen Computer und Drucker dient und am ACSI-Port des Computers angeschlossen wird. 1990 wurde der Drucker durch den SLM605 abgelöst.

Atari SLM804
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SLM804
Hersteller Canon
Produktionszeitraum Oktober 1987 bis Oktober 1990
verwendbar an Atari ST/TT mit mind. 2 MB RAM
Stromverbrauch 700 W im Betrieb
400 W im Standby-Modus
Druckverfahren elektrostatisches Fotokopiersystem mit Laserabtastung
Entwicklungssystem Doppelkomponenten, trocken
Blätter Standard-Kopierpapier, Etiketten, Briefumschläge, kopiergeeignete Folien
Papiereinzug Kassette (max. 250 Blatt), manuelle Zufuhr
Druckgeschwindigkeit Aufwärmzeit ca. 2 Minuten
Geschwindigkeit 1. Seite ca. 22 Sekunden, danach 8 Seiten/Minute
Druckauflösung 300 dpi
Anschluss über den externen SLMC804 DMA-Controller an die ACSI-Schnittstelle
Abmessungen B×H×T 51,7 × 41 × 31 cm
Gewicht 23 kg
Neupreis

↑ Nach oben


Atari SLM605 Laser Printer
Ein wenig kompakter, aber auch ein wenig langsamer als der SLM804 ist das 1990 erschienene Modell SLM605, welches von der Tokyo Electric Company (TEC) produziert wurde. Wie beim SLM804 ist auch hier nur die reine Druckmechanik enthalten, daher wird auch hier das Interface SLMC804 sowie ein Computer mit mindestens 2 MB Arbeitsspeicher zum Betrieb benötigt.

Atari SLM605
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SLM605
Hersteller Tokyo Electric Company (Factory Code V1)
Produktionszeitraum Oktober 1990 bis November 1993
verwendbar an Atari ST/TT mit mind. 2 MB RAM
Druckverfahren elektrostatisches Fotokopiersystem mit Laserabtastung
Entwicklungssystem Doppelkomponenten, trocken
Blätter Standard-Kopierpapier, Etiketten, Briefumschläge, kopiergeeignete Folien
Papiereinzug Kassette, manuelle Zufuhr
Druckgeschwindigkeit Aufwärmzeit ca. 60 Sekunden
Geschwindigkeit 1. Seite ca. 20 Sekunden, danach 6 Seiten/Minute
Druckauflösung 300 dpi
Anschluss über den externen SLMC804 DMA-Controller an die ACSI-Schnittstelle
Abmessungen B×H×T 41 × 21 × 41,5 cm
Gewicht 15,4 kg
Neupreis 2248 DM (entspricht 2020 ca. € 1900)

↑ Nach oben


Atari SLM406 Laser Printer
Das 1992 vorgestellte Modell SLM406 ist im Gegensatz zu seinen Vorgängern voll SCSI-kompatibel und benötigt auch das Interface SLMC804 nicht mehr zum Betrieb. Wie die meisten ab 1990 vorgestellten Hardwareerweiterungen erschien der Drucker jedoch nicht mehr auf dem Markt.

Atari SLM406
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken

Bild: ST Computer
Modell Atari SLM406
Hersteller
Produktionszeitraum nicht erschienen
verwendbar an Atari TT und Falcon
Druckverfahren elektrostatisches Fotokopiersystem mit Laserabtastung
Entwicklungssystem Doppelkomponenten, trocken
Blätter Standard-Kopierpapier, Etiketten, Briefumschläge, kopiergeeignete Folien
Papiereinzug Kassette, manuelle Zufuhr
Druckauflösung 300 dpi
Anschluss SCSI-Schnittstelle
Abmessungen B×H×T
Gewicht

↑ Nach oben


Massenspeicher
Atari SF354 Floppy Disk Drive
Ursprünglich war dieses Modell als das größere der beiden Diskettenlaufwerke geplant – neben dem 360 kB-Laufwerk sollte es noch ein 180 kB-Laufwerk namens SF324 geben –, es wurde aber letztendlich mit Erscheinen des 720 kB-Modells SF314 zum kleineren. Es erschien zeitgleich mit dem ST im Juni 1985, 1988 liefen die letzten Laufwerke vom Band, da das Format mittlerweile für viele Anwendungen zu klein war. Zwei Baureihen gibt es: Die erste hat einen kleinen rechteckigen Auswurfknopf rechts unterhalb des Diskettenschachts, die zweite ab 1986 produzierte Version wurde in dieser Form bereits im Januar 1985 vorgestellt und hat einen langgezogenenen rautenförmigen Auswurfknopf unterhalb des Laufwerksschachts. Für die XE-Serie sollte 1986 mit dem XF351 ein baugleiches Modell veröffentlicht werden.

Atari SF354
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SF354
Hersteller Atari Taiwan Manufacturing Corporation (Factory Code A1)
Sugiyama, Werk Yoksuna (Factory Code R1)
Produktionszeitraum Juni 1985 bis Sommer 1988
verwendbar an Atari ST, TT und PC
Leistungsaufnahme max. 13,3 W
verwendete Laufwerksmechaniken Chinon F-353AT (mit Riemenantrieb)
Epson SMD130A000
u.a.
Speichermedium Diskette 3½″ DD-SS
Speicherkapazität 357.379 Bytes (349 kB)
Spurdichte 135 tpi
Positionierungssystem Schrittmotor
Übertragungsrate 250 kB/s
Anschluss 14-poliger Rundstecker
Abmessungen B×H×T 14 × 6 × 24 cm
Gewicht je nach Version 1000 bis 1200 g
Neupreis

↑ Nach oben


Atari SF324 Floppy Disk Drive
Das kleinste ST-Diskettenlaufwerk sollte nur eine Speicherkapazität von 180 kB pro Diskette bieten, was selbst damals für ein 16-Bit-System schon unrealistisch niedrig war. Daher wurde das Laufwerk auch vor Veröffentlichung bereits wieder gestrichen.

Atari SF324
Modell Atari SF324
Hersteller
Produktionszeitraum nicht erschienen
verwendbar an Atari ST, TT und PC
Speichermedium Diskette 3½″ SD-SS
Speicherkapazität ca. 180 kB
Positionierungssystem Schrittmotor
Übertragungsrate 250 kB/s
Anschluss 14-poliger Rundstecker
Abmessungen B×H×T 14 × 6 × 24 cm
Gewicht ca. 1000 g

↑ Nach oben


Atari SF314 Floppy Disk Drive
Das große Diskettenlaufwerk erschien im Dezember 1985 auf dem Markt und bietet 709 kB (726.016 Bytes) Speicherplatz pro Diskette. Ähnlich wie beim SF354 gibt es verschiedene Baureihen – die erste mit der rechteckigen Auswurftaste, die zweite mit der langgezogenen rautenförmingen Auswurftaste ab Mitte 1986 und die dritte ab etwa 1988 ausgelieferte Variante mit der kurzen rautenförmigen Auswurftaste. Hergestellt wurde das Laufwerk bis 1989, als die letzten ST-Modelle ohne internes Diskettenlaufwerk vom Band liefen.

Atari SF314
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SF314
Hersteller Atari Taiwan Manufacturing Corporation (Factory Code A1)
Sanritz / Epson (Factory Code L1)
Produktionszeitraum Dezember 1985 bis Sommer 1989
verwendbar an Atari ST, TT und PC
Leistungsaufnahme max. 13,3 W
verwendete Laufwerksmechaniken Mitsumi D357
Epson SMD140A000
u.a.
Speichermedium Diskette 3½″ DD-DS
Speicherkapazität 726.016 Bytes (709 kB)
Spurdichte 135 tpi
Positionierungssystem Schrittmotor
Übertragungsrate 250 kB/s
Anschluss 14-poliger Rundstecker
Abmessungen B×H×T 14 × 6 × 24 cm
Gewicht je nach Version 1000 bis 1100 g
Neupreis

↑ Nach oben


Atari 10 MB-Diskettenlaufwerk
Das Laufwerk wurde immer und immer wieder von Atari angekündigt und erschien wie so vieles an ST-Hardware dann doch nicht. Genauere Spezifikationen sind unbekannt, lediglich, dass es einen Speicherplatz von damals sehr hohen 10 MB bieten sollte.


Atari ST Book Floppy Disk Drive
Da das Notebook ST Book aus Platzgründen nicht über ein eigenes Diskettenlaufwerk verfügt und mangels passendem Anschluss nicht mit den Laufwerken der SF-Serie arbeiten kann, arbeitete Atari 1992 an einem externen Diskettenlaufwerk, das man an den ACSI/FDD-Kombianschluss des Notebooks anschließen können sollte. Allerdings wurde offenbar nur die Gestaltung des Gehäuses festgelegt, bevor die Arbeiten wieder eingestellt wurden.

Atari ST Book Floppy Disk Drive

Bild: Atari Explorer
Modell Atari ST Book Floppy Disk Drive
Hersteller
Produktionszeitraum nicht erschienen
verwendbar an Atari ST Book
Speichermedium Diskette 3½″ HD
Speicherkapazität 1,44 MB
Anschluss ACSI/FDD (Spezialstecker)

↑ Nach oben


Atari SH104 / SH317 Hard Disk Drive
Ein Festplattenbetrieb war am Atari ST bereits von Anfang an vorgesehen, ein entsprechendes Modell mit 10 MB Speicherkapazität sollte eigentlich auch zum Marktstart 1985 verfügbar sein. Jedoch haderte Atari mit der endgültigen Entscheidung, denn zu dieser Zeit galten optische Medien wie die Compact Disc als das Speichermedium der Zukunft – Festplatten wurde vorausgesagt, dass sie, wenn überhaupt, nur wenige Jahre auf dem Massenmarkt erhältlich sein würden. Die Festplatte und ein weiteres geplantes Modell mit 15 MB Kapazität erschienen jedoch nicht, stattdessen kam 1986 ein 20 MB-Modell auf den Markt.

Atari SH104
Modell Atari SH104 bzw. SH317
Hersteller
Produktionszeitraum nicht erschienen
verwendbar an Atari ST/TT
verwendetes Festplattenlaufwerk
Speicherkapazität 10 MB
Speicherplatten
Schreib-/Leseköpfe
Zylinder
Anzahl der Spuren
Datenformat
Übertragungsrate
Anschluss D-Sub-Stecker 19-polig
Abmessungen B×H×T
Gewicht

↑ Nach oben


Atari SH204 / SH324 Hard Disk Drive
Das zuerst SH324 genannte 20 MB-Festplattenlaufwerk erschien im August 1986 als SH204 auf dem Markt und wurde aucn noch nach dem Erscheinen des Nachfolgemodells SH205 bis etwa Mitte 1988 produziert. Dieses mitunter scherzhaft auch „Schuhkarton“ genannte Laufwerk sitzt noch in einem rechteckigen, grau lackierten Metallgehäuse und muss daher neben dem Computer aufgestellt werden, was zusätzlichen Platzverlust bedeutet. Ein ganz wichtiger Unterschied zu den Nachfolgemodellen ist, dass die SH204 nur auf DMA-Adresse 0 funktioniert, da auf dem internen SCSI-Controller keine Einstellung der DMA-Kennung möglich ist.

Atari SH204
Modell Atari SH204
Hersteller Atari Taiwan Manufacturing Corporation (Factory Code A1)
Produktionszeitraum August 1986 bis ca. Mitte 1988
verwendbar an Atari ST/TT
verwendetes Festplattenlaufwerk
Speicherkapazität 20 MB
Speicherplatten
Schreib-/Leseköpfe
Zylinder
Anzahl der Spuren
Datenformat MFM
Übertragungsrate
Anschluss D-Sub-Stecker 19-polig
Abmessungen B×H×T 18 × 8,5 × 38 cm
Gewicht 4700 g
Neupreis

↑ Nach oben


Atari SH205 / Megafile 20 / Megafile 40 Hard Disk Drive
Im Oktober 1987 erschien die SH205 als Nachfolger der Festplatte SH204. Hauptunterschied ist hier die äußere Gestaltung, das Laufwerk kann nun bequem als Monitorsockel verwendet und auch auf oder unter das Mega ST-Gehäuse gestapelt werden. Ab Frühjahr 1989 wurde die Festplatte passend zu den anderen Modellen als Megafile 20 vermarktet, 1991 wurde die Produktion eingestellt. Eine größere Version mit 40 MB Speicherkapazität wurde 1988 unter der Bezeichnung Megafile 40 auf der CeBIT angekündigt, jedoch nicht auf den Markt gebracht.

Atari SH205 / Atari Megafile 20
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SH205 / Megafile 20
Hersteller Atari Taiwan Manufacturing Corporation (Factory Code A1)
Produktionszeitraum Oktober 1987 bis ca. 1991
verwendbar an Atari ST/TT
verwendetes Festplattenlaufwerk Tandon TM262 (3½″)
Speicherkapazität 21,4 MB
Speicherplatten 2
Schreib-/Leseköpfe 4
Zylinder 615
Anzahl der Spuren
Datenformat MFM
Übertragungsrate
Motordrehzahl 3568 U/min
Anschluss D-Sub-Stecker 19-polig
Abmessungen B×H×T 34 × 7 × 34 cm
Gewicht 3700 g
Neupreis

↑ Nach oben


Atari Megafile 30 Hard Disk Drive
Die wohl meistverkaufte ST-Festplatte kam im Frühjahr 1989 zusammen mit den anderen Geräten der Megafile-Serie auf den europäischen Markt, produziert wurden die ersten Geräte allerdings bereits im Spätsommer 1988. Im Inneren befindet sich als Laufwerk die damals gängige Seagate ST-238R RLL-Platte. Produziert wurde das Laufwerk bis etwa 1992.

Atari Megafile 30
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari Megafile 30
Hersteller Atari Taiwan Manufacturing Corporation (Factory Code A1)
Produktionszeitraum Sommer 1988 bis Ende 1991
verwendbar an Atari ST/TT
verwendetes Festplattenlaufwerk Seagate ST-238R (5¼″)
Speicherkapazität 32.747.520 Bytes (31,2 MB)
Speicherplatten 2
Schreib-/Leseköpfe 4
Zylinder 615
Anzahl der Spuren 2450
Anzahl der Sektoren pro Spur 26
Datenformat RLL
Übertragungsrate 7,5 Mbits/s
Motordrehzahl 3600 U/min
Anschluss D-Sub-Stecker 19-polig
Abmessungen B×H×T 34 × 7 × 34 cm
Gewicht 3700 g
Neupreis

↑ Nach oben


Atari Megafile 60 Hard Disk
Die mit 60 MB Kapazität größte von Atari herausgebrachte Festplatte erschien zeitgleich mit den anderen Geräten der Megafile-Serie im Frühjahr 1989 auf dem europäischen und im Herbst 1989 auf dem amerikanischen Markt.

Atari Megafile 60
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari Megafile 60
Hersteller Atari Taiwan Manufacturing Corporation (Factory Code A1)
Produktionszeitraum Sommer 1988 bis Ende 1991
verwendbar an Atari ST/TT
verwendetes Festplattenlaufwerk Seagate ST-277R-1 (5¼″)
Speicherkapazität 64.616.448 Bytes (61,6 MB)
Speicherplatten 3
Schreib-/Leseköpfe 6
Zylinder 820
Anzahl der Spuren 4854
Anzahl der Spuren 763
Datenformat RLL
Übertragungsrate 7,5 Mbits/s
Motordrehzahl 3600 U/min
Anschluss D-Sub-Stecker 19-polig
Abmessungen B×H×T 34 × 7 × 34 cm
Gewicht 3700 g
Neupreis

↑ Nach oben


AtariFile 200 (nicht erschienen)
Auf der CeBIT '91 wurde mit der AtariFile 200 ein weiteres Festplattenlaufwerk mit einer Speicherkapazität von 200 MB angekündigt, das im Gegensatz zur SH-/Megafile-Serie direkt am SCSI-Bus des TT angeschlossen werden sollte. Leider war danach nichts mehr von dem Laufwerk zu hören oder zu sehen.


Atari Megafile 44 Removable Hard Disk Drive
Eine heute eher seltsam anmutende Möglichkeit der Datenspeicherung war um den Wechsel der 1980er/1990er Jahre recht verbreitet: Die Wechsel-Festplatte. Auch Atari brachte im Frühjahr 1989 mit der zuerst SR144 und SR444 genannten Megafile 44 ein Laufwerk für die gängigen SyQuest-Medien auf den Markt, in den USA war das Laufwerk ab Januar 1990 zu haben. Die Wechselmedien mit einer maximalen Speicherkapazität von 42,4 MB können im Gegensatz zu Festplatten während dem laufenden Betrieb gewechselt werden, ein entscheidender Vorteil für Anwendungen mit für damalige Verhältnisse riesigen Datenmengen wie beispielsweise Musikdateien. Zusätzlich kann eine SCSI-Festplatte im Format 3½″ ins Gehäuse eingebaut werden, ein zusätzlicher SCSI-Anschluss, ein Anschluss für die Betriebsanzeige und ein Stromanschluss sind vorhanden. Das Gehäuse ist bis auf die Lüftungsschlitze unten an der Front identisch mit dem des Atari PC1. Bis 1991 wurde das Laufwerk produziert.

Atari Megafile 44
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari Megafile 44
Hersteller Atari Taiwan Manufacturing Corporation (Factory Code A1)
Produktionszeitraum April 1989 bis Oktober 1991
verwendbar an Atari ST/TT
verwendetes Laufwerk SyQuest SQ555 (5¼″)
verwendetes Medium SyQuest SQ400 Wechselmedium
Speicherkapazität pro Medium 44.494.848 Bytes (42,4 MB)
Speicherplatten pro Medium 1
Schreib-/Leseköpfe 2
Zylinder 1275
Anzahl der Spuren 2550
Spurdichte 1086 tpi
Datenformat RLL
Übertragungsrate 600 kB/s
Motordrehzahl 3220 U/min
Anschluss D-Sub-Stecker 19-polig
Abmessungen B×H×T 34 × 7 × 34 cm
Gewicht 4900 g
Neupreis

↑ Nach oben


Atari CDAR504 „Optofile“ CD-ROM Drive
Bereits 1985 arbeiteten Mike Schmal von Atari und die Philips-Tochter Activenture gemeinsam an einem CD-ROM-Laufwerk für den Atari ST, im Juni 1985 wurde es auf der Summer CES als CDAR500 bzw. Optofile erstmals angekündigt (CDAR steht für Compact Disc Audio ROM). Optische Medien wie die Compact Disc galten als Speichermedium der Zukunft, sie sollten als beschreibbare Version irgendwann die Festplatten ersetzen, so damals die einhellige Expertenmeinung. Nach dieser Ankündigung wurde das Laufwerk jedoch immer und immer wieder verschoben, bis es irgendwann so aussah, als würde es gar nicht mehr auf den Markt kommen. Erst auf der CeBIT '88 war das Laufwerk wieder zu sehen, diesmal als CDAR504. Ab Mai 1988 wurde das Laufwerk schließlich in kleinen Stückzahlen an Entwickler ausgeliefert, im Herbst 1988 musste der Zusatz Optofile aus markenrechtlichen Gründen gestrichen werden. Erst im Lauf des Jahres 1989 konnte man das Laufwerk dann vereinzelt über den Fachhandel beziehen, in den Massenhandel gelangte es leider nie. Größter Abnehmer des Laufwerks soll der Flugzeughersteller Boeing gewesen sein, der die Teileliste seines Flugzeugmodells 747 auf CD gespeichert hatte. Letztendlich wurden wohl nicht mehr als 500 bis 1000 Laufwerke produziert.

Von der technischen Seite gesehen ist es ein normales Singlespeed-CD-Laufwerk mit Hostadapter und wird am ACSI-Port angeschlossen. Zusätzlich besitzt es Ausgänge zum Anschluss an einen Verstärker sowie eine abnehmbare Fernbedienung (▶/❙❙, ▶▶❙, ❙◀◀, ■; Stromversorgung über zwei AAA-Batterien à 1,5V) und kann so auch als Audio-CD-Abspielgerät verwendet werden. An Anschlüssen stehen dem Laufwerk zwei ACSI-Ports zur Verbindung mit dem ST-Computer oder einem anderen ACSI-Gerät und zwei Cinch-Buchsen zur Verbindung mit einer Audioanlage zur Verfügung. Die DMA-Adresse kann mittels DIP-Schaltern auf der Rückseite eingestellt werden. Kritik wurde vor allem an der Anzeige geübt, sie besteht nur aus zwei roten 7-Segment-Anzeigen und ist damit eigentlich nur für die Anzeige von Tracks oder Fehlercodes zu gebrauchen. Auch sollen die ersten ausgelieferten Laufwerke ziemliche Störgeräusche verursacht haben.

Atari CDAR504
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari CDAR504
Hersteller Chinon (Factory Code E1)
Produktionszeitraum Mai 1988 bis ca. 1990
verwendbar an allen ST/TT-Modellen außer ST Book
auch als alleinstehender Audio-CD-Player verwendbar
Laufwerk Chinon CA-006
Laser Halbleiterlaser 0,3 mW, Wellenlänge 780 nm ±10 nm (rot/infrarot)
Lesbare Formate CD-ROM, Audio CD
Schnittstellen ACSI zum Anschluss an den Computer
Cinch zum Anschluss an einen Verstärker bzw. eine Stereoanlage
Abmessungen B×H×T 33 × 7 × 29 cm
Gewicht 3800 g
Neupreis 1198 DM (entspricht 2020 ca. € 1040)

↑ Nach oben


Atari CDAR505 CD-ROM Drive
Atari CDAR505 Mit dem CDAR505 wurde auf der CeBIT '91 ein kompaktes CD-ROM-Laufwerk zum Anschluss an den SCSI-Bus vorgestellt. Anstelle einer Schublade arbeitet das Laufwerk mit einem Caddy, einer Art Träger, in den die CD eingelegt und der dann in das Laufwerk eingeschoben wird. Wie sein Vorgänger verfügt das Laufwerk auch über Audioanschlüsse zur Verbindung mit einer Stereoanlage oder einem Verstärker, jedoch nicht mehr über eine abnehmbare Fernbedienung. Wie das meiste an neuer Hardware zu dieser Zeit wurde das Laufwerk leider nicht veröffentlicht.





Atari ST Streamer
Atari ST Streamer Auch ein Bandlaufwerk war zusätzlich zum 10 MB-Diskettenlaufwerk und zur 10 MB-Festplatte für 1985 geplant, erschien jedoch aus unbekannten Gründen nicht. Beim Bandlaufwerk (auch Streamer genannt) werden die Daten ähnlich wie bei einer Kassette auf ein Magnetband gespeichert, die Speicherkapazität richtet sich dabei in erster Linie nach der Bandlänge.

Bild: www.backntime.net (leider offline)




Eingabegeräte
Atari Mouse
Das am längsten produzierte Hardwareteil für die ST-Serie ist die bereits im Juni 1985 erschienene Maus vom Typ STM1. Sie arbeitet auf einer einfachen Rollkugelmechanik mit Lichtschranken für die X- und Y-Achsen sowie zwei Maustasten. Angeschlossen wird sie am Port 0 des Computers. Produziert wurde die Maus von mehreren Herstellern. Die 1987 für die PC-Serie erschienene baugleiche Maus PCM1 bzw. später auch PCM2 wurde, da sie ein helleres Gehäuse hat, ab 1990 dem Atari TT beigelegt. Produziert wurden beide Mäuse bis 1994.

Atari Mouse
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari STM1 / PCM1 / PCM2
Hersteller Atari Taiwan Manufacturing Corporation (Factory Code A1)
Action, im Auftrag der ATMC (Factory Code A2)
Mitsumi, Werk Tochigi (Factory Code P1)
Mitsumi, Werk Malaysia (Factory Code P2)
Sharp Base, im Auftrag von Atari Hong Kong (Factory Code X5)
Action, im Auftrag von Atari Hong Kong (Factory Code X6)
Produktionszeitraum Mai 1985 bis ca. 1994
verwendbar an Atari ST/TT/PC/Falcon
Funktionsweise X- und Y-Achse, angetrieben durch eine gummierte Rollkugel
Auslesung der Achsenbewegungen durch Lochscheiben am Ende der Achsen, die duch eine Lichtschranke laufen
Tasten 2
Anschluss D-Sub-Stecker, 9-polig
Abmessungen B×H×T 6,2 × 3,7 × 9,9 cm
Gewicht 160 g
Neupreis

↑ Nach oben


Atari ST Keyboard
Die Tastatur, die ab 1987 dem Mega ST beigelegt wurde, war eine spürbare Verbesserung gegenüber den in den All-in-One-Computern eingebaute, recht schwammige Tastatur. Anstelle von Gummikontakten wurde hier auf Schalter gesetzt, die vom oberpfälzischen Unternehmen Cherry geliefert wurden. Auch Maus- und Joystickanschlüsse sind in der Tastatur integriert, ebenso der Tastaturprozessor HD6301. Angeschlossen wird sie über ein Spiralkabel mit RJ11-Steckern. Produziert wurde die Tastatur bis zur Einstellung des Mega ST im Jahr 1991.

Atari ST Keyboard
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari ST Keyboard
Hersteller Endmontage: Atari Taiwan Manufacturing Corporation (Factory Code A1)
Mechanik: Cherry GmbH
Produktionszeitraum Juli 1987 bis Oktober 1991
verwendbar an Atari Mega ST, Mega STE, TT, ATW800
Tastenblöcke Schreibmaschinentastatur, 59 Tasten
Cursortastenblock, 8 Tasten
Ziffernblock, 18 Tasten
Funktionstastenblock, 10 Tasten
Anschluss RJ11-Verbindungskabel (Typ 6P6C)
Abmessungen B×H×T 47 × 4,5/5,5 × 19 cm
Gewicht 1650 g
Neupreis

↑ Nach oben


Atari STE Keyboard
Die Tastatur des TT030 wurde bei Erscheinen des Mega STE in einem dunkler eingefärbten Gehäuse veröffentlicht, ansonsten ist sie 1:1 identisch. Die Produktion übernahm wie bei der TT-Tastatur die Firma Mitsumi. Im August 1992 wurde die Fertigung eingestellt. Wie beim Vorgänger enthält die Tastatur neben der eigentlichen Tastaturmechanik und -elektronik den Tastaturprozessor HD6301 sowie die beiden Maus- und Joystickanschlüsse.

Atari STE Keyboard
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari STE Keyboard
Hersteller Mitsumi, Werk Akita (Factory Code C1)
Produktionszeitraum Mai 1991 bis August 1992
verwendbar an Atari Mega ST, Mega STE, TT, ATW800
Tastenblöcke Schreibmaschinentastatur, 59 Tasten
Cursortastenblock, 8 Tasten
Ziffernblock, 18 Tasten
Funktionstastenblock, 10 Tasten
Anschluss RJ11-Stecker (Typ 6P6C)
Abmessungen B×H×T 49,8 × 4,8/6,7 × 17 cm
Gewicht 1300 g
Neupreis

↑ Nach oben


Atari TT Keyboard
Mit Erscheinen des TT030 wurde auch das Aussehen der externen Tastatur angepasst. Die bisher charakteristischen rautenförmigen Funktionstasten sind nun rechteckig und nach oben hin abgerundet, das Spiralkabel zum Anschluss an den Computer nun fest integriert. Dank einer kleinen Erhöhung an der Unterseite der Tastatur kann sie an das Gehäuse des TT (oder auch des Mega STE) „angedockt“ werden, so dass der Eindruck einer zusammenhängenden Workstation entsteht, insbesondere, wenn dann noch ein Monitor mit auf das Computergehäuse passenden Standfuß verwendet wird. Hergestellt wurde die Tastatur von Mitsumi von 1990 bis 1993.

Atari TT Keyboard
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari TT Keyboard
Hersteller Mitsumi, Werk Akita (Factory Code C1)
Produktionszeitraum 1990 bis November 1993
verwendbar an Atari Mega ST, Mega STE, TT, ATW800
Tastenblöcke Schreibmaschinentastatur, 59 Tasten
Cursortastenblock, 8 Tasten
Ziffernblock, 18 Tasten
Funktionstastenblock, 10 Tasten
Anschluss RJ11-Stecker (Typ 6P6C)
Abmessungen B×H×T 49,8 × 4,8/6,7 × 17 cm
Gewicht 1300 g
Neupreis

↑ Nach oben


Atari PowerPad
Der für die geplante, aber nicht erschienene Spielkonsole Panther geplante Controller wurde ab Herbst 1993 nicht nur dem Jaguar beigelegt, sondern auch im grauen Gehäuse mit blauen Tasten als PowerPad für die TOS-Computer vermarktet.

Atari PowerPad
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari PowerPad
Hersteller
Produktionszeitraum November 1993 bis ca. Mitte 1994
verwendbar an Atari 520/1040STE, Falcon 030, Jaguar
Tasten Steuerkreuz, 3 Feuertasten, 2 Funktionstasten, Ziffernblock mit 12 Tasten
Anschluss D-Sub-Stecker, 15-polig, hohe Dichte
Abmessungen B×H×T 16 × 4,3 × 12,6 cm
Gewicht 160 g
Neupreis

↑ Nach oben


Sonstiges
Atari SX212 Modem
Das im September 1987 erschienene Modem wurde zuerst im April 1987 als XM1200 vorgestellt und war erst nur für den Gebrauch an der XE-Serie gedacht. Ab Mai 1987 wurde es dann als Universalmodem für alle Atari-Computerbaureihen präsentiert. Bedingt durch das Monopol der Deutschen Bundespost wurde es in (West-)Deutschland leider nicht vertrieben.

Atari SX212
Einzelne Bilder zum Vergrößern anklicken
Modell Atari SX212
Hersteller Atari Taiwan Manufacturing Corporation (Factory Code A1)
Produktionszeitraum September 1987 bis ca. Mitte 1989
verwendbar an allen Atari- und PC-kompatiblen Computern
Übertragungsrate max. 1200 baud
Anschluss D-Sub-Stecker, 25-polig (RS232)
SIO, 13-polig (für 400/800, XL, XE)
RJ11-Stecker zur Verbindung mit der Telefonleitung
Abmessungen B×H×T 14,1 × 3,7 × 23,8 cm
Gewicht
Neupreis

↑ Nach oben


Atari DOS-Box
Eine ab 1986 immer wieder angekündigte Hardwareerweiterung war die sogenannte DOS-Box, die einen Hardwareemulator auf Basis des Intel 8088-Prozessors enthalten und einfach mit dem ST verbunden werden können sollte. Ab etwa 1987 nahm man offenbar Abstand von den Plänen, wohl auch, um die Verkäufe der in diesem Jahr erscheinenden PC-Serie nicht zu gefährden. Die Herstellung von Hardwareemulatoren – interne wie externe Versionen – wurde später von Drittherstellern übernommen, bekannte Beispiele sind der Mac-Emulator Spectre GCR von Gadgets By Small sowie die PC-Emulatoren AT-Speed und PC-Speed von Sack Elektronik und SuperCharger von Beta Systems.

↑ Nach oben

Letzte Seitenbearbeitung: 7. November 2020